The Living Choir
The Living Choir
Komposition mit Improvisation
Ich habe vor einigen Jahren das »Vocal Painting« mit Jazz- und Popchören kennengelernt. Davon war ich sofort fasziniert. Die Idee, Musik im Moment zu formen – mit Zeichen und Gesten der Chorleiter:in, die Sängerinnen und Sänger reagieren darauf spontan, und es entsteht sehr viel Lebendigkeit. Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen: Ein Chor oder Quartett singt nicht nur, sondern formt, malt, verändert den Klang – ganz im Augenblick.
Wie könnte das klingen, wenn man es mit klassischem Chorklang verbindet?
Ich habe vierstimmige, kurze Sätze mit Texten von bekannten Dichtern oder auch eigenen Worten geschrieben.
Diese Lieder wiederholen sich wie ein Mantra. Durch kleine Gesten, die ich während des Singens gebe, verändern sie sich immer wieder. Durch die Wiederholungen entsteht eine besondere Aufmerksamkeit – für das, was sich verändert, und für das, was bleibt. Der Chor singt wach und lebendig, das Publikum spürt, dass die Musik in diesem Moment kreiert und entsteht.
So entsteht eine lebendige Verbindung von Komposition und Improvisation, bei der jede Aufführung ihren ganz eigenen Charakter bekommt.
»The Living Choir« – Where classical music meets vocal painting
Ein Blick hinter die Kulissen: Konzertmomente und Proben geben Einblick in »The Living Choir«.
»My Love« (The Living Choir)
Live-Aufnahme des Konzerts »Berührt & bewegt« mit Kompositionen von Astrid Schmidt am 20. November 2025 in der Halle 424, Hamburg
Astrid Schmidt a cappella Quartett:
- Carlotta Reinhardt (Sopran)
- Astrid Schmidt (Alt)
- Sebastian Hartmer (Tenor)
- Christian Berger (Bass)
- Milena Hoge (Harfe)
